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Aull: Experten untersuchen Gelände nach Murgang

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Nach den schweren Regenfällen im letzten Jahr will die Behörde nun die betroffenen Grundstücke untersuchen, um weitere Schlammlawinen zu verhindern.

Im September 2023 gab es in Balduinstein heftige Starkregen. Das Wasser sammelte sich in einem großen Gebiet und floss mit hoher Geschwindigkeit in eine Rinne. Weil das Gelände dort steil ist, riss der Strom aus Erde und Steinen die Lockergesteinsschicht zwischen den Feldern und der Brühlstraße mit sich. Es kam zu einem Murgang.

Die Experten warnen: Wenn es erneut so stark regnet, kann das Ganze noch einmal passieren. Deshalb hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) nun ein Ingenieurbüro beauftragt. Die Fachleute sollen eine Studie erstellen, wie man den betroffenen Bereich am besten sichert oder verfüllt.

Damit die Planung funktioniert, müssen die Ingenieure nun die betroffenen Grundstücke in Aull (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) betreten. Dort sollen geotechnische Aufnahmen gemacht werden. Welche Grundstücke genau betroffen sind, geht aus dem beigefügten Lageplan hervor.

Wer nicht möchte, dass sein Grundstück betreten wird, muss dies der Behörde mitteilen. Für Einwände gibt es eine lange Frist bis zum 7. September 2026.

Quelle: Aull – zur Originalmeldung

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