Aulendorf verkauft Bauplätze in zwei Gebieten
In Aulendorf (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) stehen neue Bauplätze zum Verkauf. Es geht um die Gebiete Mahlweiher und Achberg. Die Stadt vergibt die Grundstücke über ein Bieterverfahren. Das bedeutet: Wer am meisten bietet, bekommt den Zuschlag.
Es gibt Mindestpreise für die Flächen. Im Baugebiet Achberg liegt das Mindestgebot bei 270 Euro pro Quadratmeter. Im Baugebiet Mahlweiher muss man mindestens 300 Euro pro Quadratmeter bieten. Die Gebote müssen in vollen Euro angegeben werden. Cent-Beträge werden einfach abgerundet.
Interessenten müssen ihr Angebot schriftlich in einem verschlossenen Umschlag einreichen. Der Brief muss unterschrieben sein und die genaue Bauplatznummer enthalten. Die Unterlagen können per Post an die Hauptstraße 35 geschickt, in den Briefkasten der Stadt eingeworfen oder persönlich bei Frau Johler abgegeben werden. Die Frist läuft bis zum 30. September 2026 um 12:00 Uhr. Wer zu spät ist, wird nicht mehr berücksichtigt.
Es gibt wichtige Regeln für die Käufer. Die Grundstücke dürfen nur für die eigene Hauptwohnung genutzt werden. Man muss seinen Erstwohnsitz nach dem Kauf in Aulendorf anmelden und das Haus mindestens fünf Jahre lang selbst bewohnen. Wer dagegen verstößt, muss eine Nachzahlung leisten. Diese beträgt 5.000 Euro pro Jahr.
Zudem gibt es eine Baupflicht: Innerhalb von drei Jahren nach dem Kaufvertrag muss der Bau eines Wohnhauses beginnen. Nach weiteren drei Jahren muss das Gebäude fertig und bezugsbereit sein. Wer nicht baut, muss das Grundstück an die Stadt zurückverkaufen. Außerdem ist ein Weiterverkauf innerhalb der ersten fünf Jahre verboten.
Die Stadt plant, die Grundstücke im Frühjahr 2027 zu erschließen. Im Kaufpreis sind die Beiträge für Kanal, Kläranlage und Wasser bereits enthalten. Kosten für Strom, Gas und Telefon kommen extra hinzu. Ein besonderer Hinweis der Stadt: An die Baugebiete grenzt landwirtschaftliche Nutzung an, teilweise auch mit Viehbetrieben. Das wird so in die Kaufverträge geschrieben, damit es später keinen Streit gibt.
Der Gemeinderat entscheidet in einer nichtöffentlichen Sitzung am 19. Oktober 2026 über die Vergabe. Die Namen der Bieter und die Höhe der Gebote bleiben geheim. Die Stadt informiert die erfolgreichen Bewerber direkt. Diese haben dann drei Wochen Zeit, um endgültig zuzusagen.
Quelle: Aulendorf – zur Originalmeldung