Aschaffenburg: Mann mit Küchenmesser im Zug gefasst
Am Freitagnachmittag passierte es am Hauptbahnhof in Aschaffenburg (Bayern). Reisende bemerkten einen Mann, der ein Messer bei sich trug, und sagten einer Streife der Bundespolizei Bescheid. Trotz des starken Andrangs am Bahnhof konnten die Beamten den 25-jährigen Deutschen schnell finden.
Der Mann befand sich bereits in einem Zug der Linie RB 24522 in Richtung Darmstadt. Der Zug war eigentlich schon abfahrbereit, als die Polizisten ihn erreichten. Dabei trug er das Messer offen bei sich. Auf Aufforderung der Beamten legte er die Waffe sofort ab. Die Polizisten nahmen ihn vor Ort fest und legten ihm Handschellen an.
Zeugen berichteten den Beamten später, dass der Mann zuvor an einem Imbiss im Bahnhof stand. Dort habe er ein großes Messer ganz nah am Körper in der Hand gehalten. Er habe aber niemanden damit bedroht. Später ging er zum Bahnsteig. Dort machte er mit dem Messer Stichbewegungen in Richtung eines Sitzplatzes. Glücklicherweise ging dabei nichts kaputt.
Die Polizei nahm das Messer sicher. Es war ein Küchenmesser mit einer 18 Zentimeter langen Klinge. Niemand wurde bei dem Vorfall verletzt oder bedroht. Nachdem die Beamten alles erledigt hatten, wurde der Mann wieder freigelassen.
Die Bundespolizei hat nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ob darüber hinaus noch weitere rechtliche Schritte folgen, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeidirektion München – zur Originalmeldung