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Arnshöfen: Kulturabend auf Plattdeutsch war voller Erfolg

Copyright und Urheber siehe Arnshöfen

Über 150 Besucher trafen sich in Eidtsfritze Schauer zum Programm „Seng met un schwätz platt!“. Es gab lustige Geschichten, Musik und viel Dialekt.

In Arnshöfen (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) kamen am 7. August 2026 viele Menschen zusammen, um gemeinsam plattdeutsch zu sprechen und zu singen. Die Veranstaltung wurde vom Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod organisiert. Das Wetter spielte mit, sodass die mehr als 150 Gäste bequem in der Scheune und im Hof Platz fanden.

Dieter Ehinger übernahm die Rolle des Schellenmanns und kündigte die verschiedenen Programmpunkte an. Den Anfang machte Marie Luise Merz aus Heilberscheid mit einer Geschichte über eine Braut und die Hochzeitsnacht. Danach sorgten Seppel Friedrich und Manfred Fachinger für Musik. Die beiden aus Lindenholzhausen und Weroth traten als „Zwa orme Schlucker off der Bank“ auf und besangen ihr Leid.

Auch humorvolle Szenen kamen nicht zu kurz. Elfi Kronimus, Dorothee Eidt und Regina Hussock spielten einen Arztbesuch nach. Am Ende der Geschichte bekam der kranke Ehemann vom Arzt ein Rezept für eine neue Frau verschrieben. Maria Weidenfeller aus Bilkheim berichtete hingegen von ihren Problemen mit dem Finanzamt und der Steuererklärung. Später stimmten Friedrich und Fachinger die Menge mit Kirmesliedern auf das anstehende Fest ein. Marvin Hannappel, selbst Kirmesbursch, erklärte den Gästen dabei, wie schön es ist, diese Rolle zu übernehmen.

Ein neues Gesicht im Programm war Wolfgang Gröschen. Er ist Hobbygärtner und Volkspoet. Mit seinem Gedicht „Sommerwend“ erzählte er vom Schicksal eines Rehs, dessen Partner in Obererbach erschossen wurde. Das Tier fraß daraufhin in Gröschens Garten genüsslich den Kummer weg. Auch aus dem Publikum gab es Beiträge: Mia Heibel erzählte einen Witz auf Platt, und Marlene Heinz aus Waldmühlen trug ein eigenes Gedicht über einen Kastanienbaum vor.

Für die musikalische Begleitung sorgten Hubert Eidt, Winfried Bingel und Otto Merfels an einem Schifferklavier. Die Band bekam mit Georg Schuchmann einen neuen Mitspieler, der für viel Spielfreude sorgte. Bürgermeister Klaus Lütkefedder bedankte sich am Ende bei allen Helfern. Ein besonderer Dank ging an die Feuerwehr aus Hundsänger, die sich um das Essen und die Getränke gekümmert hatte.

Quelle: Arnshöfen – zur Originalmeldung

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