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Appenweier und Bühl: Polizei stoppt illegale Tiertransporte

Beamte der Autobahnpolizei haben zwei Transporte mit zahlreichen Tieren gestoppt. Die Tiere wurden sichergestellt und in Obhut genommen.

Am Mittwoch passierte es auf der A5 bei Appenweier (Ortenaukreis, Baden-Württemberg). Eine Frau beobachtete ein Auto und meldete der Polizei, dass darin Tiere nicht ordnungsgemäß transportiert würden. Die Polizisten hielten den Wagen wenig später an. Im Inneren fanden sie eine Menge Hunde, Katzen, Kaninchen und Tauben vor.

Die Tiere waren in schlechtem Zustand. Sie hatten sichtlich Stress und kaum Wasser bekommen. Die 43-jährige Fahrerin durfte nicht weiterfahren. Die Polizei nahm die Tiere an sich, damit sie schnell versorgt und artgerecht untergebracht werden konnten. Ob die Papiere der Tiere echt sind, wird derzeit noch geprüft.

Schon am Freitagabend zuvor gab es einen ähnlichen Vorfall bei Bühl (Landkreis Rastatt). Dort fiel den Beamten ein Gespann aus einem Kleintransporter und einem Wohnwagen auf, der schief hing. Als die Polizei die 49-jährige Fahrerin kontrollierte, entdeckten sie im Wohnwagen mehrere Katzen. Die Tiere liefen ungesichert zwischen dem Gepäck herum.

Bei der weiteren Suche fanden die Beamten dann noch einen Flugbeutler und weitere Tiere in Käfigen. Während für die Katzen Papiere vorlagen, wurden die geschützten Tiere sofort sichergestellt. Da der Wohnwagen überladen war und technische Mängel hatte, wurde die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizei aus Offenburg und Bühl ermittelt nun gemeinsam mit den zuständigen Behörden. Es ist noch unklar, woher die Tiere kamen und wohin sie gebracht werden sollten. Ob und inwieweit sich die beiden Frauen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Offenburg – zur Originalmeldung

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