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Angriffe im James-Simon-Park in Berlin-Mitte

In der vergangenen Nacht kam es im James-Simon-Park zu zwei gewaltsamen Übergriffen. Die Polizei sucht nun nach den Tätern.

Kurz nach Mitternacht passierte der erste Vorfall im James-Simon-Park (Berlin-Mitte). Ein 39-jähriger Mann hielt sich gegen 0:10 Uhr an der Citytoiletten auf. Dort wurde er plötzlich von mehreren Unbekannten umringt. Die Gruppe griff den Mann an und versetzte ihm gezielte Faustschläge ins Gesicht. Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff aufgrund der sexuellen Identität des Opfers geschah. Der Mann war im Gesicht verletzt, lehnte aber die Hilfe der Rettungskräfte vor Ort ab.

Nur wenige Minuten später, gegen 0:15 Uhr, gab es einen zweiten Vorfall. Ein 19-Jähriger rannte aus dem Park in Richtung Spree, um vor einer Personengruppe zu fliehen. Auf dem Gehweg am Ufer holte die Gruppe den Jugendlichen jedoch ein und stieß ihn zu Boden. Während der junge Mann am Boden lag, schlugen und traten die Angreifer auf ihn ein. Zudem sprühten sie ihm Pfefferspray ins Gesicht. Ein Zeuge bemerkte die Szene und schritt ein. Erst daraufhin flogen die Verdächtigen vom Tatort davon.

Der 19-Jährige hatte zwar keine sichtbaren Wunden, wurde aber von den Rettern zur Sicherheit in ein Krankenhaus gebracht und dort untersucht.

Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen. Besonders wichtig ist für die Beamten derzeit die Frage, ob die beiden Angriffe zusammenhängen oder ob es sich um zwei verschiedene Gruppen handelt. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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