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Andernach: Kind auf E-Scooter floh vor Polizei

Ein Junge verursachte in der Andernacher Innenstadt Ärger mit seinem E-Scooter. Er versuchte zweimal, der Polizei zu entkommen.

Am 26. Juli 2026 kam es in Andernach (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz) zu mehreren Vorfällen mit E-Scootern. Gegen 15 Uhr wurde in der Bahnhofstraße eine Gruppe junger Fahrer gemeldet. Die Fahrer sollen viel zu schnell und rücksichtslos gefahren sein. Zudem fehlte an einem der Roller das Versicherungskennzeichen. Als die Streifenwagen eintrafen, flüchtete einer der Fahrer sofort. Die anderen Menschen in der Gruppe konnten die Beamten jedoch anhalten und kontrollieren.

Nur etwa eine Stunde später gab es eine ähnliche Meldung aus der Eisengasse. Auch dort verhielt sich eine Gruppe junger E-Scooter-Fahrer rücksichtslos. Die Polizei rückte erneut aus. Wieder passierte dasselbe: Ein Fahrer ergriff die Flucht, sobald die Polizisten auftauchten.

Die Beamten gaben jedoch nicht auf und ermittelten weiter. Schließlich fanden sie heraus, wer der Fahrer war. Es war derselbe Junge, der bereits in der Bahnhofstraße vor der Polizei geflohen war. Dabei kam zum Vorschein, dass der E-Scooter nicht versichert war. Außerdem war das Kind viel zu jung, um überhaupt mit dem Gerät im öffentlichen Straßenverkehr zu fahren.

Die Polizei fertigte Anzeigen an. Diese richten sich nicht nur gegen das Kind, sondern auch gegen die Eltern.

Zwei Tage später, am 28. Juli, kontrollierten die Beamten erneut die Fußgängerzone in der Innenstadt. Dabei gab es nur zwei Verstöße, weil dort mit den Scootern gefahren wurde.

Die Polizeiinspektion Andernach betont, dass sie solche Kontrollen regelmäßig durchführen wird. Man wolle gefährliche Situationen verhindern und die Verkehrsregeln durchsetzen. Deshalb gibt es bei Fehlern keine mündlichen Verwarnungen mehr, sondern direkt Bußgelder.

Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeidirektion Koblenz – zur Originalmeldung

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