J.P. Weber bringt kölschen Abend nach Mendig
Im Hummeshof in Mendig (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz) war es kürzlich voll besetzt. Im Rahmen der „Nacht der Vulkane“ trat dort der Kölner Musiker J.P. Weber auf. Die Eigentümerin Rita Berresheim hatte die Scheune für den Anlass liebevoll hergerichtet. Der Künstler war so begeistert von der Atmosphäre, dass er Mendig scherzhaft zum „87. Veedel von Köln“ ernannte.
Weber ist eine feste Größe im Kölner Karneval und hat weltweit bereits mehr als 5.000 Konzerte gegeben. Er mischt volkstümliche Musik mit Jazz und Rock’n’Roll. Dabei spielt er Instrumente mit einer besonderen Geschichte: Seine Mandoline, die sogenannte Flitsch, bekam er von Hans Süper vom Colonia Duett. Seine Gitarre gehörte früher der bekannten Gypsy-Familie Reinhardt.
Das Programm bestand aus kölschen Klassikern und eigenen Liedern in Mundart. Die Themen reichten von humorvollen Geschichten über das Internet und Kardinal Woelki bis hin zu nachdenklichen Stücken über das Leben und die letzte Reise. Die Besucher reagierten mit Lachen und teilweise auch mit Tränen.
Frank Neideck von der VG-Verwaltung Mendig, der den Abend mitorganisiert hatte, bezeichnete den Auftritt als einmaliges Erlebnis. Er empfiehlte jedem, den Musiker einmal live zu erleben.
Quelle: Thür – zur Originalmeldung