Alpenrod: Bürger erkundeten den Hühnerberg im Gemeindewald
Am 17. Juli startete gegen 16:30 Uhr eine öffentliche Waldbegehung in Alpenrod (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz). Die Gruppe traf sich am Feuerwehrgerätehaus, bevor sie gemeinsam in den Gemeindewald aufbrach.
Ziel des Ausflugs war der sogenannte Hühnerberg. Dort zeigte Revierleiter Martin Keßler den Teilnehmern, welche Spuren die Dürre und der Borkenkäfer hinterlassen haben. Seit 2018 haben diese Probleme die Fichtenbestände in der Region großflächig zerstört. Keßler erklärte vor Ort, dass die Natur solche kahlen Flächen nun aus eigener Kraft wieder auffüllt.
Besonders im Mittelpunkt stand die Zitterpappel, die als Baumart des Jahres 2026 gewählt wurde. Solche sogenannten Pionierbaumarten wachsen schnell und sind genügsam. Sie bereiten den Boden für spätere Generationen von Bäumen vor. Für den Forstbetrieb ist das auch wirtschaftlich sinnvoll, da man so teure Aufforstungen vermeiden kann.
Zum Ende der Tour wurden konkrete Maßnahmen gezeigt, die durch das Förderprogramm KIPKI finanziert wurden. Ein Beispiel dafür ist ein Bachlauf, der unter einem Waldweg verrohrt wurde. Das sieht zwar unscheinbar aus, sorgt aber dafür, dass das Wasser geordnet abfließt und der Weg befahrbar bleibt. So wird sichergestellt, dass der Wald langfristig nutzbar bleibt.
Die Begehung endete gegen 19:00 Uhr.
Quelle: Alpenrod – zur Originalmeldung