Ahaus kürt die schönsten Vorgärten 2026
Im Mai hatte die Stadt Ahaus (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) alle Bewohner aufgerufen, Fotos ihrer Vorgärten an die Stabsstelle Klimaschutz zu schicken. Gesucht wurden Gärten, die nicht nur gut aussehen, sondern auch den Insekten helfen. Viele Menschen aus der Stadt und den Ortsteilen machten mit. Am 22. Juli traf sich dann die Jury, um die besten Beiträge zu bewerten. Dabei ging es vor allem darum, wie vielfältig die Pflanzen sind, ob sie zum Standort passen und welchen Gesamteindruck der Garten macht.
Fünf Paare und Teams haben gewonnen und erhalten jeweils einen Ahaus-Gutschein im Wert von 100 Euro. Alfons und Detlef Nubbenholt-Giersig überzeugen mit einer grünen Fassade, die das Haus im Sommer kühlt, und sammeln Regenwasser in Gefäßen. Wietske und Peter Haasbeek-Hulek setzen auf natürliche Formen ohne rechte Winkel und müssen kaum gießen oder jäten. Ulla und Josef Witte haben eine Steinmauer in ihren Garten gebaut, die Eidechsen ein Zuhause bietet.
Bei Beatrix und Paul-Peter Groten darf die Natur ihren Lauf nehmen, wobei ein Eichhörnchen wohl eigenhändig einen Walnussbaum gepflanzt hat. Das Vater-Tochter-Gespann Sophie und Jürgen Homölle nutzt ihr Wissen als ausgebildete Gärtner, um Vögeln und Insekten das ganze Jahr über Futter zu bieten.
Die Stadt möchte mit dem Wettbewerb auch ein Zeichen gegen sogenannte Schottergärten setzen. Diese Steinwüsten heizen die Wohngebiete auf und bieten Tieren keinen Lebensraum. Wer seinen grauen Garten deshalb in ein Blumenparadies verwandeln will, kann Geld von der Stadt bekommen. Für den Umbau gibt es eine Förderung von bis zu 1.000 Euro. Interessierte sollen sich aber unbedingt erst mit der Stabsstelle Klimaschutz in Verbindung setzen, bevor sie mit den Arbeiten beginnen, damit der Antrag genehmigt wird.
Fragen zum Förderprogramm oder zum Wettbewerb beantwortet das Team der Stadt unter der Telefonnummer 02561 72-406 oder per E-Mail an [email protected].
Quelle: Ahaus – zur Originalmeldung