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Achberg kämpft gegen invasive Pflanzen

Die Gemeinde warnt vor Neophyten, die die heimische Natur verdrängen. Besonders ein bestimmtes Kraut macht derzeit Probleme.

In Achberg (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) gibt es ein Problem mit sogenannten Neophyten. Das sind Pflanzen, die ursprünglich nicht aus Europa kommen, aber seit Jahrhunderten hierhin gebracht wurden. Einige dieser Pflanzen breiten sich extrem schnell aus und verdrängen die heimischen Tier- und Pflanzenarten. Das führt dazu, dass die Artenvielfalt sinkt und Monokulturen entstehen.

Die Pflanzen sind nicht nur ein Problem für die Natur. Sie können Allergien auslösen, giftig sein oder sogar Gebäude und Uferbefestigungen beschädigen. Auch Land- und Forstwirte haben zu kämpfen, weil die Pflanzen zu Ertragsausfällen führen und das Landschaftsbild verändern.

Im Landkreis Ravensburg treten vor allem das Drüsige Springkraut, Goldruten, der Riesen-Bärenklau, Staudenknöteriche und die Beifuß-Ambrosie auf. Aktuell macht jedoch besonders das Kanadische Berufskraut in Achberg Probleme.

Die Gemeinde rät den Bewohnern, das Kanadische Berufskraut konsequent auszureißen. Das gilt vor allem für Gärten und Siedlungsbereiche, damit sich die Pflanze nicht noch weiter ausbreitet. Wer genauere Informationen benötigt, kann den Flyer des Landschaftserhaltungsverbandes Ravensburg nutzen oder dessen Homepage besuchen.

Quelle: Achberg – zur Originalmeldung

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