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Achberg plant Tempo 30 und neuen Dorfplatz

Der Gemeinderat will die Sicherheit in Esseratsweiler erhöhen und den Bereich an der Achberghalle in einen Festplatz verwandeln.

In Achberg (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg) soll es für Autofahrer in Esseratsweiler bald langsamer zugehen. Der Gemeinderat hat beschlossen, beim Landratsamt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zu beantragen. Betroffen ist die Landesstraße L2374 im Bereich vom Pflegeheim und der Grundschule, genauer gesagt von der Einimündung der Liebenweiler Straße bis zum Feuerwehrhaus. Die Politiker wollen damit vor allem die Schulkinder und die Senioren aus dem Heim schützen.

Zusätzlich kämpft die Gemeinde für einen neuen Zebrastreifen an der Einmündung der Kirchstraße und Waldstraße in die Landesstraße. Zwar hat das Landratsamt diesen Wunsch in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt, doch der Rat will es nun erneut versuchen. Auch die Bushaltestellen an der Landesstraße sollen barrierefrei ausgebaut werden, damit das Überqueren der Straße leichter fällt.

Eine große Veränderung steht zudem an der Achberghalle an. Der Parkplatz zwischen der Schule und der Halle soll in einen Dorfplatz für Feste und Veranstaltungen umgewandelt werden. Da der Bereich wegen Geothermie-Bohrungen sowieso saniert werden muss, nutzt die Gemeinde die Chance für die Neugestaltung. Die Parkplätze sollen stattdessen weiter nach Süden verschoben werden. Für die Kinder gibt es eine gute Nachricht: Im Schulhof sollen im Zuge der Arbeiten Elemente zum Skateboarden eingebaut werden. Ein Workshop mit Vereinen und Initiativen soll nun klären, wie der Platz genau aussehen soll.

Auch bei den Bauplätzen gibt es Neuigkeiten. Die Regeln für Bewerbergemeinschaften wurden geändert: Zukünftig werden nur noch maximal zwei Menschen pro Gruppe gewertet, und alle müssen die Grundstücksanteile zu gleichen Teilen kaufen. Aktuell werden zwei Bauplätze in der Gartenstraße ausgeschrieben; wer sich bewerben will, benötigt mindestens 60 Punkte.

In der Bürgerfragestunde kamen viele Themen auf den Tisch. So will die Gemeinde die Stadt Lindau schriftlich bitten, das Freibad in Oberreitnau zu sanieren. Gegen zu schnelles Fahren in Wohngebieten setzt die Gemeinde auf eine mobile Anzeigetafel, die die Geschwindigkeit der Fahrer direkt anzeigt. Zudem wird im Herbst eine Spray-Aktion für Jugendliche am Buswartehäuschen im Schulhof geplant.

Für die kommenden Wochen gibt es noch wichtige Hinweise für Pendler: Beim Breitbandausbau wird es auf der Kreisstraße in Pechtensweiler und im Bereich Königsbühl zeitweise zu Vollsperrungen kommen. Genauere Infos dazu folgen im Amtsblatt.

Quelle: Achberg – zur Originalmeldung

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