Aachener Grundschüler bringen Ideen in die Politik ein
Am Dienstag, den 15. Juli 2026, trafen sich Grundschulkinder aus Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Super C der RWTH Aachen. Bei dem sogenannten Kinderforum hatten die Schüler die Chance, ihre Anliegen direkt vor den Verantwortlichen der Stadt und der Politik zu präsentieren. Um das Ganze lebendiger zu machen, wurde dieses Mal zum ersten Mal ein Interview-Format ausprobiert.
Im Zentrum der Sitzung standen vier konkrete Anträge von verschiedenen Schulen. Die Dreieins Grundschule und die GGS Richterich forderten sicherere Schulwege und eine bessere Verkehrssituation rund um ihre Gebäude. Die Karl-Kuck-Schule wünschte sich ein Sonnensegel für den Schulhof, während die KGS Hanbruch die Idee einer Freundschaftsbank einbrachte. Auch Kinder der GGS Am Fischmarkt und der KGS Birkstraße waren dabei und mischten sich in die Diskussion ein.
Die Kinder konnten ihre Fragen direkt an die Fachleute aus der Verwaltung stellen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons betonte dabei, wie wichtig es sei, Kindern frühzeitig einen Raum für ihre Perspektiven zu geben.
Für die Schüler verlief der Tag erfolgreich: Alle vorgestellten Anträge fanden bei der Politik und der Verwaltung großen Zuspruch. Das zuständige politische Gremium hat empfohlen, die Wünsche der Kinder umzusetzen. Die Stadt wird die Schüler nun über die weiteren Schritte informieren, damit die Kinder sehen, was aus ihren Ideen wird.
Weitere Details zur genauen Umsetzung der einzelnen Projekte liegen bislang nicht vor.
Quelle: Aachen – zur Originalmeldung