Aachen sucht Technik-Experten für Schulen
An mehreren Schulen in Aachen (Nordrhein-Westfalen) gibt es jetzt sogenannte „Makerspaces“. Das sind kreative Werkstätten, in denen Jugendliche nicht nur theoretisch lernen, sondern selbst Hand anlegen. In diesen Räumen surren 3D-Drucker, Roboter fahren über die Tische und Schüler tüfteln an eigenen Ideen. Das Gymnasium Rhein-Maas, das Couven-Gymnasium und das Anne-Frank-Gymnasium in Laurensberg haben solche Orte bereits eingerichtet.
Das Ziel ist, dass die Jugendlichen Technik und Digitalisierung praktisch erleben. Statt nur passiv am Handy oder Computer zu sitzen, sollen sie eigene Projekte entwickeln und auch mal Fehler machen, um dann gemeinsam Lösungen zu finden. Das zdi-Netzwerk Aachen & Kreis Heinsberg und die Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen koordinieren das Ganze. Es geht darum, die Begeisterung für Technik- und Naturwissenschaftsberufe zu wecken.
Damit diese Werkstätten lebendig bleiben, braucht es nun Unterstützung aus der Bevölkerung. Die Schulen und das Netzwerk suchen Ehrenamtliche, die ihr Fachwissen weitergeben. Besonders geeignet sind Menschen aus den Bereichen Technik, Handwerk, Digitalisierung oder Naturwissenschaften. Auch pensionierte Ingenieure oder Handwerker sind gefragt. Schon ein paar Stunden Hilfe im Monat können den Schülern helfen, ihre Projekte besser umzusetzen.
Wer Lust hat, junge Menschen zu begleiten und die Begeisterung für Technik zu teilen, kann sich an das zdi-Netzwerk wenden. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.zdi-aachen.de.
Quelle: Aachen – zur Originalmeldung