A9: Rettungswagen und Ford prallen aufeinander
Es war Sonntagnachmittag, der 2. August 2026. Gegen 16:20 Uhr kam es auf der A9 (Landesgrenze Sachsen-Anhalt / Thüringen) zwischen den Anschlussstellen Eisenberg und Droyßig zu einem Zusammenstoß. Zuvor hatte es in der Gegenrichtung nach München bereits einen anderen Unfall gegeben.
Ein Rettungswagen war mit Blaulicht und Sirene in Richtung Berlin unterwegs. Er fuhr auf der mittleren von drei Fahrspuren. Plötzlich bog der Fahrer des Rettungswagens abrupt nach rechts ab, um in eine Betriebswendestelle zu fahren. Ein Fahrer in einem Ford bemerkte das Manöver zu spät. Er fuhr auf der rechten Spur und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der Ford krachte frontal in die rechte Seite des Rettungswagens.
Bei dem Aufprall wurden drei Menschen leicht verletzt. Das waren die beiden Insassen des Ford sowie der Beifahrer im Rettungswagen. Alle drei wurden danach in Krankenhäuser gebracht.
An den Fahrzeugen entstand ein hoher Sachschaden von insgesamt etwa 70.000 Euro. Wegen der Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn gesperrt werden. Nach rund zwei Stunden konnten die Autos wieder über die Strecke fahren.
Die Ermittlungen der Autobahnpolizei dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer des Rettungswagens strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.