A9 bei Bad Lobenstein: Pferdeanhänger kippt um
Am Samstag gegen 18:05 Uhr geschah es auf der A9 in Fahrtrichtung München, zwischen den Ausfahrten Bad Lobenstein (Saale-Orla-Kreis, Thüringen) und Rudolphstein. Ein Mann fuhr dort mit einem Ford-Kleintransporter und einem Pferdeanhänger. Er war zu schnell unterwegs. Deshalb fing der Anhänger an zu schaukeln, bis er schließlich auf die linke Seite kippte und im mittleren Fahrstreifen liegen blieb.
Im Anhänger befand sich ein Pferd. Die Rettungskräfte hatten große Sorge, dass das Tier panisch ausbrechen könnte. Wenn das Pferd auf die Fahrbahn oder sogar über die Leitplanke in den Gegenverkehr gelaufen wäre, hätte das zu schweren Unfällen führen können. Deshalb mussten die Polizei und die Retter beide Richtungsfahrbahnen komplett sperren.
Die Feuerwehr rückte aus und half dabei, das Pferd vorsichtig aus dem gekippten Anhänger zu holen. Erst danach konnten die Einsatzkräfte den Anhänger wieder aufrichten. Dem Pferd ging es nach dem Vorfall zum Glück soweit gut.
Der Sachschaden an dem Ford und dem Anhänger ist hoch und liegt bei etwa 25.000 Euro. Die Fahrbahn in Richtung München blieb für rund eineinhalb Stunden dicht. Ob der Fahrer des Transporters eine Anzeige bekommt, klärt nun die Autobahnpolizeiinspektion. Es gilt die Unschuldsvermutung.