A45 bei Siegen: 84-Jähriger fuhr falsch
Am Dienstagabend gegen 21:45 Uhr kam es auf der A45 in Richtung Dortmund (Nordrhein-Westfalen) zu einem schweren Unfall. Ein 84-jähriger Mann aus Kreuztal war mit seinem roten Kleinwagen in die falsche Richtung auf die Autobahn gefahren. Mehrere Zeugen bemerkten das Auto auf Höhe der Anschlussstelle Siegen und schlugen sofort Alarm.
Die Polizei war schnell vor Ort. Die Beamten versuchten, den Senioren mit Warnsignalen zu stoppen und auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. Doch es dauerte nicht lange, bis es zum Crash kam. Der rote Wagen prallte mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. In dem zweiten Wagen saß ein 35-jähriger Fahrer aus Köln.
Beide Männer wurden bei dem Aufprall schwer verletzt. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht, doch zum Glück bestand keine Lebensgefahr. Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Wegen der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn für einige Zeit komplett gesperrt werden.
Nach ersten Erkenntnissen war der 84-Jährige aufgrund seines schlechten geistigen Zustands falsch auf die Autobahn gefahren. Seine Angehörigen hatten ihn bereits als vermisst gemeldet. Die Polizei prüft nun, ob der Mann überhaupt noch eine gültige Fahrerlaubnis hatte. Ein Bericht an das Straßenverkehrsamt ist bereits rausgegangen.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.