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A 6 bei Wiesloch: Drei Autos kollidieren

Ein zu geringer Abstand führte am Freitagnachmittag zu einem Auffahrunfall auf der A 6. Drei Fahrzeuge waren beteiligt, ein Mann wurde verletzt.

Es war Freitagabend, kurz vor 18 Uhr, als es auf der A 6 im Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg) knallte. Ein 28-jähriger Mann fuhr mit seinem Peugeot 207 und einer 26-jährigen Beifahrerin auf der linken Spur in Richtung Heilbronn. Vor ihm fuhr eine 60-jährige Frau in einem Peugeot 5008.

Weil der Verkehr stockte, musste die 60-Jährige bremsen. Der junge Fahrer hinter ihr hielt wohl nicht genug Abstand und krachte mit seinem Wagen auf den Peugeot vor ihm auf. Durch den Aufprall lenkte er nach rechts. Dort touchierte er einen Citroën Berlingo, in dem eine 50-jährige Frau und ein 54-jähriger Beifahrer saßen.

Die Wucht des Zusammenstoßes war so groß, dass der Peugeot der 60-Jährigen gegen die Mittelleitplanke gedrückt wurde und diese beschädigte. Der 28-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Er wurde von den Rettern in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen fünf Menschen im Auto blieben unverletzt.

Alle drei Wagen waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während die Autos weggeräumt und die Fahrbahn gereinigt wurden, mussten der linke und der mittlere Fahrstreifen kurz vor der Ausfahrt Wiesloch/Rauenberg gesperrt werden. Das führte zu Staus auf der Autobahn.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 16.500 Euro. Das Polizeirevier Wiesloch hat den Unfall aufgenommen. Ob und inwieweit sich der junge Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim – zur Originalmeldung

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