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A 2 bei Bielefeld: LKW löst Massenkarambolage aus

Ein Fahrstreifenwechsel auf der Autobahn führte zu einer Kettenreaktion aus zwei LKW und zwei PKW. Eine Beifahrerin wurde verletzt.

Am Dienstagvormittag kam es auf der A 2 bei Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) zu einem Unfall, der den Verkehr in Richtung Dortmund stark behinderte. Gegen 10:20 Uhr wollte ein 38-jähriger LKW-Fahrer aus Usbekistan vom rechten Fahrstreifen auf den mittleren wechseln, um zu überholen.

Dabei übersah er einen Lexus, der bereits auf dem mittleren Streifen fuhr. Der LKW touchierte den Wagen des 36-jährigen Fahrers aus Großbritannien. Durch den Aufprall wurde der Lexus zur Seite geschoben und prallte gegen einen Ford Mondeo, der auf der linken Spur fuhr. Der 51-jährige Pole am Steuer des Ford wurde durch den Stoß wiederum gegen das Heck eines weiteren LKW geschleudert. Dieser wurde von einem 47-Jährigen aus Halle gesteuert und fuhr auf der rechten Seite.

Eine 47-jährige Beifahrerin im Ford aus Polen wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Die beiden Autos, der Lexus und der Ford, waren so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahren konnten. Ein Abschleppdienst musste beide Wagen von der Autobahn entfernen. Es entstand ein hoher Sachschaden.

Während die Polizei den Unfall aufnahm, mussten die Autos an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Erst gegen 12:30 Uhr war die Fahrbahn in Richtung Dortmund wieder komplett frei.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ob und inwieweit sich der LKW-Fahrer aus Usbekistan strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Bielefeld – zur Originalmeldung

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