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Bielefeld: Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter und Polizisten aus

In Bielefeld versuchen Kriminelle derzeit, Menschen am Telefon auszutricksen. Ein 78-Jähriger konnte den Betrug im letzten Moment verhindern.

Am Montagmittag, dem 10. August 2026, passierte es in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen). Gegen 14 Uhr klingelte bei einem 78-jährigen Mann das Telefon. Der Anrufer behauptete, er arbeite bei einer Bank. Er sprach den Mann auf Schließfächer seiner Familie an. Da der Senior aber gar keine Schließfächer besitzt, merkte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Er beendete das Gespräch.

Doch die Betrüger gaben nicht auf. Kurz darauf rief ein weiterer Mann an. Dieser gab sich als Polizist aus. Der 78-Jährige ließ sich nicht verunsichern, legte sofort auf und wählte selbst die Nummer der richtigen Polizei, um den Vorfall zu melden.

Die Betrüger nutzen dabei eine bestimmte Masche: Zuerst behaupten sie als falsche Bankmitarbeiter, dass Schließfächer nicht mehr sicher seien. Sie erzählen oft, dass darin Falschgeld liege oder ein Bankangestellter kriminell geworden sei. Dann versuchen sie die Opfer zu überreden, ihre Wertsachen aus dem Schließfach zu holen. Diese sollen dann an einen angeblichen Polizisten übergeben werden, der sie angeblich in Sicherheit bringt.

Die Polizei warnt vor diesen Anrufen. Wer solche Gespräche führt, soll sofort auflegen. Man sollte die Bank oder die Polizei nur über die offiziellen, bekannten Nummern kontaktieren.

Der betroffene Mann hat Strafanzeige erstattet. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Bielefeld – zur Originalmeldung

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