Zwei Festnahmen im Regionalexpress zwischen Venlo und Viersen
Die Bundespolizei führte am Donnerstagnachmittag, dem 3. September 2026, Grenzkontrollen im Regionalexpress 13 auf der Strecke von Venlo nach Viersen durch. Als der Zug am Bahnhof Kaldenkirchen (Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen) hielt, kontrollierten die Beamten einen 42-jährigen Deutschen. Beim Abgleich mit den Fahndungssystemen kam schnell heraus, dass die Staatsanwaltschaft Münster den Mann gesucht hatte. Er war wegen Beleidigung vom Amtsgericht Warendorf zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt worden.
Die Polizisten nahmen den Mann fest und brachten ihn zum Revier nach Kempen (Kreis Viersen, Nordrhein-Westfalen). Da er die restliche Geldstrafe von 1050 Euro nicht bezahlen konnte, musste er ins Gefängnis. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Willich überstellt, wo er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 35 Tagen absitzen muss.
Nur wenige Stunden später, am späten Donnerstagabend, gab es im selben Zug eine weitere Festnahme. Auf Höhe des Bahnhofs Boisheim kontrollierten die Beamten eine 35-jährige Niederländerin. Auch bei ihr schlug die Fahndung an. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hatte einen Haftbefehl wegen Körperverletzung ausgestellt. Das Amtsgericht Düsseldorf hatte die Frau ebenfalls zu 80 Tagessätzen zu je 15 Euro verurteilt.
Auch die Frau wurde festgenommen und zunächst nach Kempen gebracht. Da sie die Geldstrafe in Höhe von 1200 Euro nicht bezahlen konnte, wurde sie in die Justizvollzugsanstalt Willich II gebracht. Dort muss sie eine Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen verbüßen.
Die Ermittlungen sind abgeschlossen, da es sich in beiden Fällen um bereits rechtskräftige Urteile handelte.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung