Zukünftige Hausärzte lernen Landkreis Coburg kennen
Angehende Allgemeinmediziner aus ganz Deutschland und sogar aus Bulgarien sind nach Coburg (Oberfranken, Bayern) gereist. Der Landkreis fördert diese Studenten mit einem Stipendium. Im Gegenzug werden sie später in der Region als Hausärzte arbeiten. Damit will der Landkreis sicherstellen, dass es auch in Zukunft genug Ärzte für die Menschen vor Ort gibt.
Das Wochenende startete mit einem Abendessen im Coburger Ratskeller. Dort begrüßten der stellvertretende Landrat Rainer Möbus und Ullrich Zuber vom Hausarztverein die Gäste.
Am Samstag ging es dann ins Sana Klinikum Coburg. Die Stipendiaten besichtigten verschiedene Stationen. Dr. med. Maik Behnke zeigte ihnen die Notaufnahme und die Unfallchirurgie. Im Herzkatheterlabor erklärte Dr. Dr. med. Mathias Forkmann die Technik der Kardiologie. Außerdem gab es einen Kurs für Ultraschalluntersuchungen und einen Blick in die Dialyse. Zum Abschluss zeigte Prof. Dr. Johannes W. Kraft die Abteilung für Geriatrie, in der es um die Behandlung älterer Menschen geht.
Nach einer kurzen Pause führte der Weg ins Rathaus von Neustadt bei Coburg. Dort sprach Dr. med. Georg Eckstein mit den Studenten. Er übernimmt gerade eine Praxis auf dem Land und erzählte ehrlich, welche Probleme es dabei gibt, aber auch, was die Arbeit als Landarzt schön macht.
Um den Kopf wieder frei zu bekommen, wanderte die Gruppe gemeinsam auf den Muppberg. Am Sonntag endete das Treffen mit einem gemeinsamen Frühstück im Café Pepito, bevor die Studenten zurück in ihre Universitätsstädte reisten.