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Zülpich: Polizei jagt Autofahrer in der Fußgängerzone

Die Münsterstraße in Zülpich ist eigentlich für Autos gesperrt. Trotzdem fahren viele dort immer noch entlang, was die Polizei nun beendet.

Seit Juni ist die Münsterstraße in Zülpich (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) eine Fußgängerzone. Das steht zwar auf den Schildern, doch viele Fahrer ignorieren das Verbot einfach. Deshalb sind die Beamten der Polizei Euskirchen dort jetzt regelmäßig im Einsatz. Manchmal helfen ihnen auch die Leute vom Ordnungsamt der Stadt Zülpich dabei.

Die Bilanz der letzten vier Wochen zeigt, wie viele Menschen die Schilder übersehen oder bewusst missachten: Insgesamt 85 Mal mussten die Beamten direkt vor Ort ein Verwarnungsgeld einfordern.

Auch am vergangenen Dienstag, dem 4. August, gab es wieder Probleme. An diesem Tag wurden neun weitere Fahrer erwischt, die in der Fußgängerzone unterwegs waren und ein Bußgeld zahlen mussten.

Bei diesen Kontrollen kam es dann zu einem besonders riskanten Fall. Die Polizei stoppte einen Mann in einem Pkw. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer gar keinen Führerschein hatte. Zudem stand der Mann unter dem Einfluss von Drogen. Die Polizei ließ ihn nicht weiterfahren und brachte ihn auf die Wache in Euskirchen, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Polizei hat angekündigt, dass sie die Kontrollen in der Münsterstraße nicht aufgibt. Sie werden weiterhin genau darauf achten, ob sich alle an die Beschilderung halten.

Ob und inwieweit sich der Fahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Kreispolizeibehörde Euskirchen – zur Originalmeldung

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