Zülpich: Neue Notrufsäule am Wassersportsee
Am östlichen Ufer des Wassersportsees in Zülpich (Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen) steht ab sofort eine neue Notrufsäule. Die Anlage ist weiß und rot lackiert und trägt an den Seiten einen deutlich sichtbaren SOS-Schriftzug. Gefunden wird sie unweit der Bundesstraße 56, genau am Abzweig zur Kreisstraße 31 in Richtung Lövenich, im Bereich Am Wehr.
Die Stadt hat die Säule gemeinsam mit der Björn-Steiger-Stiftung realisiert. Der Grund für die Installation ist, dass man sich in Notfällen nicht immer auf das eigene Handy verlassen kann. Ein leerer Akku oder ein schlechter Netzempfang können im Ernstfall gefährlich sein. Die neue Säule funktioniert über Solarstrom und hat eine zuverlässige Verbindung zur Rettungsleitstelle in Euskirchen.
Die Bedienung ist einfach: Wer den Knopf drückt, landet direkt in der Leitstelle. Da der Standort der Säule dort registriert ist, wissen die Retter sofort, wo sie suchen müssen. Über einen Lautsprecher kann die Person vor Ort schildern, was passiert ist, wie viele Menschen verletzt sind oder welche Erkrankungen vorliegen. Das Personal in Euskirchen leitet dann die nötigen Schritte ein.
Bürgermeister Ulf Hürtgen und Ordnungsamtsleiter Werner Lorse haben die Anlage vor Ort besichtigt. Der Standort wurde bewusst gewählt, da am gegenüberliegenden Ufer im Bereich des Seeparks bereits Hilfe vorhanden ist. Dort gibt es eine Badeaufsicht an der Badestelle sowie einen Defibrillator, der rund um die Uhr öffentlich zugänglich ist.
Quelle: Zülpich – zur Originalmeldung