Zoll in Osnabrück begrüßt neuen Nachwuchs
Am 1. September ist es für viele junge Menschen so weit: Sie beginnen ihre Ausbildung oder ihr Studium beim Zoll. Insgesamt sind es deutschlandweit mehr als 1.700 Menschen. In Osnabrück (Niedersachsen) hat der Leiter des Hauptzollamts, Dr. Thomas Möller, 35 dieser neuen Kräfte persönlich willkommen geheißen.
Die Wege in den Dienst sind unterschiedlich. Einige machen eine zwei Jahre lange Ausbildung im mittleren Dienst und werden später Finanzwirte. Andere absolvieren ein duales Studium im gehobenen Dienst, das drei Jahre dauert und mit einem Bachelor-Abschluss endet. Die Theorie lernen sie an Hochschulen in Münster und Rostock oder an Ausbildungsstätten in Städten wie Erfurt, Leipzig oder Sigmaringen. In der Praxis arbeiten sie dann direkt in den Zollämtern, bei der Zollfahndung oder in der Generalzolldirektion.
Besonders wichtig wird die Technik: Ab September 2026 gibt es zudem einen speziellen Weg für IT-Talente. Diese studieren Verwaltungsinformatik und kümmern sich später um Datenbanken oder die digitale Forensik.
Nach der Ausbildung oder dem Studium stehen den Absolventen viele Türen offen. Das reicht von der normalen Sachbearbeitung über die Finanzkontrolle bei Schwarzarbeit bis hin zum Einsatz in Spezialeinheiten. Wer die Zeit gut übersteht und geeignet ist, bekommt beim Zoll grundsätzlich einen sicheren Job.
Wer auch Teil des Teams werden will, kann sich bereits jetzt bewerben. Für den Start im September 2027 läuft die Bewerbungsfrist noch bis zum 15. Oktober 2026. Interessierte können sich direkt beim Hauptzollamt Osnabrück oder bei der Generalzolldirektion melden. Mehr Infos gibt es auf den Karriereseiten des Zolls.