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Zoll findet Schmuggelzigaretten in Kleintransporter

Bei einer Kontrolle auf der A44 entdeckten Zollbeamte eine riesige Menge illegaler Zigaretten und Bargeld. Ein Sohn und sein Vater sollen die Ware transportiert haben.

Zollbeamte haben auf der Bundesautobahn 44 zwischen Unna und Werl (Nordrhein-Westfalen) einen Kleintransporter gestoppt. Die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege aus Anröchte hatten das Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen auf dem Parkplatz Buchenhain im Visier. Bei der Durchsuchung machten sie eine große Entdeckung.

Im Wagen versteckten sich 70.000 Zigaretten bekannter Marken, für die keine Steuern gezahlt worden waren. Außerdem fanden die Beamten knapp 2.300 Einweg-E-Zigaretten, sogenannte Vapes. Diese waren doppelt problematisch: Sie waren unversteuert und durften wegen ihrer großen Liquid-Tanks in Deutschland überhaupt nicht verkauft werden. Insgesamt waren mehr als 45 Liter Liquid in den Geräten.

In der Fahrerkabine stießen die Zollleute zudem auf ein Bündel Bargeld. Es handelte sich um 7.980 Euro. Die Beamten nahmen die Tabakwaren und das Geld sofort an sich.

Im Fahrzeug saßen ein 22-jähriger Fahrer und sein 44-jähriger Vater als Beifahrer. Gegen beide wurden nun Steuerstrafverfahren eingeleitet. Da die Ware noch nicht auf den Schwarzmarkt gelangt war, konnte ein Steuerschaden von etwa 29.500 Euro verhindert werden.

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, durften die beiden Männer weiterreisen. Dass die Öffentlichkeit erst jetzt davon erfährt, hat taktische Gründe der Ermittler. Das Zollfahndungsamt Essen führt die Untersuchungen weiter durch. Ob und inwieweit sich die beiden Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Hauptzollamt Bielefeld – zur Originalmeldung

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