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Zeven: Bundestagsabgeordnete besucht marodes Schwimmbad

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Das Zevener AquaFit ist laut Badleitung völlig am Ende. Nun hat die Politikerin Svenja Stadler die Mängel vor Ort gesehen.

Das Zevener AquaFit (Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen) ist in einem schlechten Zustand. Um das Problem deutlich zu machen, besuchte die Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler kürzlich die Sport- und Freizeiteinrichtung. Zusammen mit Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke und anderen Verantwortlichen machte sie einen Rundgang durch das Bad.

Badbetriebsleiter Stefan von Glahn zeigte der Politikerin dabei die vielen Mängel. Er machte klar, dass das Bad so nicht weiterlaufen könne und technisch schlichtweg durch sei. Die letzte große Sanierung fand bereits Anfang der 2000er Jahre statt. Ein Großteil der Technik stammt noch aus der Zeit, als das Bad eröffnet wurde.

Bürgermeister Henning Fricke will das Bad nun komplett sanieren. Er betonte, wie wichtig das AquaFit für die Menschen vor Ort sei. Dort trainieren viele Sportler, Kinder lernen schwimmen und es wird für den Schulsport genutzt. Die Planer haben bereits ein Konzept erstellt. Das Bad soll nicht nur wieder funktionieren, sondern auch technisch auf den neuesten Stand gebracht und energiesparender werden. Die nötigen Beschlüsse der Samtgemeinde liegen bereits vor.

Damit das Projekt klappt, braucht Zeven Geld vom Bund. Die Gemeinde hat deshalb mehrfach Förderanträge im Programm für kommunale Sportstätten gestellt. Erst kürzlich wurde ein weiterer Antrag für die erste Stufe des Verfahrens eingereicht.

Svenja Stadler zeigte sich nach dem Rundgang überzeugt. Die Erneuerung des Bades sei absolut notwendig und es gebe keinen anderen Weg. Sie versprach, den Wunsch nach der Sanierung mit nach Berlin zu nehmen und sich dort für das Projekt einzusetzen. Gleichzeitig lobte sie das Badteam, das trotz der schlechten Bedingungen weitermacht.

Ob die beantragten Fördermittel aus Berlin tatsächlich fließen, bleibt abzuwarten.

Quelle: Heeslingen – zur Originalmeldung

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