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Zeven: Bundestagsabgeordnete besucht marodes AquaFit

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Svenja Stadler hat sich das Zevener Schwimmbad angesehen. Die Gemeinde hofft nun auf Geld aus Berlin, um die Einrichtung zu retten.

Die Bundestagsabgeordnete Svenja Stadler war kürzlich zu Besuch im Zevener AquaFit. Begleitet wurde sie von Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke und weiteren Verantwortlichen. Der Termin war kein Zufall, sondern ein gezielter Versuch, auf den schlechten Zustand des Bades aufmerksam zu machen.

Beim Rundgang durch die Anlage wurde schnell klar, wo die Probleme liegen. Badbetriebsleiter Stefan von Glahn zeigte der Politikerin die vielen Mängel. Sein Urteil war deutlich: Das Bad sei in der jetzigen Verfassung einfach „durch“ und habe so keine Zukunft. Die letzte große Sanierung liegt bereits Anfang der 2000er Jahre zurück. Ein Großteil der Technik stammt sogar noch aus der Zeit, als das Bad eröffnet wurde.

Bürgermeister Henning Fricke betonte, wie wichtig das AquaFit für die Menschen vor Ort ist. Nicht nur Sportler trainieren dort, auch der Schulsport und das Schwimmenlernen hängen vom Bad ab. Zudem sei es ein wichtiger Punkt für die Gesundheit und die Freizeitgestaltung in der Region. Die Gemeinde hat bereits einen Plan, wie das Bad technisch und energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden kann. Die nötigen Beschlüsse im Gemeinderat sind bereits gefallen.

Damit es losgehen kann, braucht Zeven jedoch Geld. Die Samtgemeinde hat bereits mehrfach Förderanträge beim Bund gestellt, unter anderem im Programm zur Sanierung kommunaler Sportstätten für 2026. Erst kürzlich wurde ein weiterer Antrag für die erste Stufe des Verfahrens eingereicht.

Svenja Stadler zeigte sich nach dem Besuch überzeugt. Sie sagte, dass die dringende Erneuerung absolut nachvollziehbar sei und es keinen anderen Weg gebe. Sie versprach, den Wunsch nach der Sanierung mit nach Berlin zu nehmen und sich dort für das Projekt einzusetzen.

Ob die beantragten Fördermittel tatsächlich bewilligt werden, bleibt abzuwarten. Die Ermittlungen über die Finanzierung dauern an.

Quelle: Heeslingen – zur Originalmeldung

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