Zeven: Bundestagsabgeordnete besucht marodes AquaFit
Svenja Stadler, Mitglied des Bundestags und Betreuungsabgeordnete für den Wahlkreis, war kürzlich zu Besuch im Zevener AquaFit (Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen). Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke nutzte den Termin, um auf den schlechten Zustand der Sport- und Freizeiteinrichtung hinzuweisen.
Das Ziel ist klar: Das Bad soll in den nächsten Jahren komplett saniert werden. Die Gemeinde hat dafür bereits mehrfach Förderanträge beim Bund gestellt. Erst vor Kurzem wurde ein weiterer Antrag für das sogenannte Interessenbekundungsverfahren 2026 eingereicht. Alle nötigen Beschlüsse der Samtgemeinde liegen bereits vor.
Bei einem gemeinsamen Rundgang erklärte Bürgermeister Fricke, wie wichtig das Bad für die Menschen vor Ort sei. Nicht nur Sportler trainieren dort, auch der Schulsport und das Schwimmenlernen seien zentral. Zudem wolle man das AquaFit als Standortfaktor für die Wirtschaft und für die Gesundheit der Bürger nutzen. Planer hätten bereits ein Konzept entwickelt, um die Technik und die Energieeffizienz auf den neuesten Stand zu bringen.
Badbetriebsleiter Stefan von Glahn zeigte der Politikerin die deutlichen Mängel. Er machte deutlich, dass das Bad in diesem Zustand keine Zukunft habe und schlichtweg „durch“ sei. Die letzte große Sanierung fand Anfang der 2000er Jahre statt, ein Großteil der Technik stammt noch aus der Eröffnungszeit des Bades. Auch die Fachbereichsleiter Ralf Cordes und Tim Burow ergänzten Details zum baulichen Zustand und zur Nutzung.
Svenja Stadler zeigte sich nach dem Rundgang überzeugt. Die Erneuerung des Bades sei absolut nachvollziehbar und unvermeidbar. Sie versprach, den Wunsch der Gemeinde mit nach Berlin zu nehmen und sich dort für das Projekt einzusetzen.
Quelle: Heeslingen – zur Originalmeldung