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Zeven: Bürger wollen wieder mehr Züge in der Region

Am 2. September treffen sich engagierte Bürger zum 3. Bahndialog. Ziel ist es, alte Bahnstrecken wiederzubeleben und den Personenverkehr attraktiver zu machen.

Viele Menschen in Heeslingen (Landkreis Rotenburg (Wümme), Niedersachsen) und Umgebung haben ein Problem: Sie wollen einfach in einen Zug steigen können, aber die Verbindungen reichen nicht aus. Deshalb gibt es nun den 3. Zevener Bahndialog. Unter dem Motto „Die Bahn, das sind wir!“ wollen Pendler, Touristen und Anwohner gemeinsam Druck machen, damit die Züge in der Region wieder öfter und zuverlässiger fahren.

Das Treffen findet am Mittwoch, den 2. September 2026, um 18 Uhr statt. Als Ort wurde der Konferenzsaal der Volksbank Zeven am St. Vitus-Platz 3 gewählt. Die Teilnehmer finden den Saal im hinteren Gebäude der Bank, direkt am Parkplatz.

Die Organisatoren lassen sich nicht von alten Studien abschrecken, die gegen eine Wiederbelebung der Strecken sprachen. Sie glauben, dass man die Zahlen verbessern kann, wenn die Bürger selbst mithelfen. Konkret geht es um den Gleisknoten „Zeven-Süd“. Dort treffen die Strecken Rotenburg–Bremervörde und Zeven–Tostedt aufeinander. Das Ziel ist ein Personenverkehr, der im Alltag funktioniert – am besten im Stundentakt.

Auf der Veranstaltung stellt Rüdiger Kutz als Initiator gemeinsam mit weiteren Beteiligten einen sogenannten „Zukunfts-Kompass“ vor. Das ist ein Entwurf für einen Fahrplan, der zeigen soll, wie die Verbindungen in Zukunft aussehen könnten. Später soll dieses Modell online verfügbar sein, damit jeder selbst prüfen kann, wie er damit zur Arbeit oder in die Stadt kommen würde.

Zudem gibt es eine „Tool Box“. Das ist eine Art digitaler Werkzeugkasten mit Checklisten und Material für soziale Medien. Damit sollen lokale Gruppen und Vereine besser planen und Werbung für die Bahnanbindung machen können. Wer möchte, kann sich am Abend auch für ein gemeinsames organisatorisches Dach anmelden, das Bürger, Politik und Wirtschaft bündelt, um eventuell Fördergelder zu bekommen.

Neben den lokalen Plänen werden drei Beispiele aus anderen Regionen gezeigt, wo es bereits gelungen ist, Bahnstrecken zu retten oder neu zu starten. Am Ende des Abends gibt es Zeit für Fragen und eine offene Diskussion.

Quelle: Heeslingen – zur Originalmeldung

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