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Zeitkapsel beim Umbau des Rathauses in Neutraubling gefunden

Copyright und Urheber siehe Neutraubling

Beim Sanieren der Fassade stießen Bauarbeiter auf einen versteckten Schatz aus dem Jahr 1986. Die Kapsel wurde nun wieder an ihrem Platz verbaut.

Auf der Baustelle des Rathauses in Neutraubling (Landkreis Regensburg, Bayern) gab es einen besonderen Fund. Sergej Nelde und sein Team der Kollmannsberger-Gruppe kümmerten sich um den Putz der Außenfassade. Als die Arbeiter ein Schild an der Wand abmontierten, entdeckten sie einen Hohlraum. Darin befand sich eine Kapsel, in der es klimperte.

Die Bauarbeiter waren aufgeregt und brachten den Fund sofort ins Rathaus. Dort stellte sich heraus, dass es sich um eine Zeitkapsel aus dem Jahr 1986 handelte, die damals bei der Grundsteinlegung hinterlegt worden war. Die Kapsel blieb jedoch ungeöffnet. Sie wurde direkt wieder in die frisch sanierte Fassade eingebaut. Was genau darin steckt, bleibt ein Geheimnis für die nächsten Generationen.

Sergej Nelde, der seit 33 Jahren in Neutraubling lebt, koordiniert die Verputzarbeiten seit April. Sein Team hat den alten Putz entfernt, Dämmplatten angebracht und den ersten Anstrich fertiggestellt. Nur der zweite Anstrich fehlt noch; dieser erfolgt kurz bevor die Gerüste abgebaut werden. In der Zwischenzeit arbeitet das Team auf anderen Baustellen.

Insgesamt wird der Umbau des Rathauses, der Stadthalle und des Ratskellers noch bis 2028 dauern. Die Gebäude werden nach 40 Jahren modernisiert, wobei vor allem die Energieeffizienz im Vordergrund steht. Die Europäische Union unterstützt das Projekt finanziell über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Quelle: Neutraubling – zur Originalmeldung

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