Xanten: Brand in Bauernhaus macht Wohnungen unbewohnbar
In der Nacht zum Donnerstag, dem 23. Juli 2026, gab es in Xanten (Kreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) einen Brand. Gegen 02:38 Uhr wurde die Feuerwehr in die Straße „Dorsewald“ gerufen. Dort brannte in einem Bauernhaus im Erdgeschoss eine Pelletheizung.
Als die ersten Retter eintrafen, hatten Anwohner das Feuer bereits selbst gelöscht. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle und setzte einen Hochdrucklüfter ein, um das Gebäude auszulüften. Zudem prüften die Beamten die einzelnen Wohneinheiten im Haus.
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass der Schaden größer war als zuerst gedacht. Die Wohnungen im Obergeschoss waren stark durch Ruß verunreinigt. Wegen dieser Ablagerungen sind die Räume momentan nicht bewohnbar.
Insgesamt acht Menschen waren von dem Vorfall betroffen. Der Rettungsdienst untersuchte alle Beteiligten vor Ort. Vier Menschen hatten vermutlich Rauchgase eingeatmet. Sie wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht, um dort genauer untersucht zu werden.
Im Einsatz waren die Einheiten aus Xanten-Mitte, Wardt und Nord. Zudem waren zwei Notärzte und mehrere Rettungswagen vor Ort.
Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Sie will herausfinden, wie es zu dem Brand an der Heizung kommen konnte. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.