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Wuppertal und NRW: Feuerwehren nutzen japanisches Erzähltheater

Der Verband der Feuerwehren in NRW verteilt neue Lernsets für Kinder. Mit Bildern und Geschichten sollen die Kleinen Brandgefahren besser verstehen.

In Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) und vielen anderen Städten des Landes setzen die Feuerwehren auf eine besondere Methode, um Kindern Sicherheit zu vermitteln. Der Verband der Feuerwehren in NRW und die Provinzial Versicherung führen ein Projekt fort, bei dem es um das sogenannte Kamishibai-Erzähltheater geht.

Das Prinzip kommt ursprünglich aus Japan. Es ist eine traditionelle Art zu erzählen: Die Feuerwehrleute schieben Bildkarten in einen Holzrahmen und erzählen dazu eine Geschichte. So sehen die Kinder die Bilder, während sie die Erklärungen hören. Das hilft dabei, auch schwierige Themen wie den Brandschutz einfach und spielerisch zu erklären. Die Feuerwehren nutzen diese Theater bereits in Schulen, Kindergärten oder bei öffentlichen Festen.

Weil die Aktion in den letzten zwei Jahren so gut ankam, gibt es nun eine neue Runde. Insgesamt wurden 50 dieser Erzähltheater unter den teilnehmenden Feuerwehren verlost. Damit können die Einsatzkräfte ihre Arbeit mit den Kindern weiter ausbauen.

Zusätzlich gibt es dieses Jahr neue Moderationskarten. Diese beschäftigen sich speziell mit den Brandgefahren im eigenen Haus. Die Feuerwehrleute können so ganz konkret zeigen, wo im Alltag Gefahren lauern. Andere Materialien, etwa zum richtigen Verhalten im Brandfall oder zum Erkennen von Gefahren, gibt es weiterhin kostenlos über die Internetseite des Verbandes.

Maria Marschner vom Verband der Feuerwehren in NRW und Christoph Dohr von der Provinzial Versicherung betonen, dass diese altersgerechte Aufklärung wichtig ist. Ziel ist es, die Kinder schon früh darauf aufmerksam zu machen, wie sie sich im Notfall richtig verhalten.

Quelle: Verband der Feuerwehren in NRW e. V. – zur Originalmeldung

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