Wuppertal: Matratzenbrand in Mehrfamilienhaus
Am 6. August 2026 gegen 13:30 Uhr ging bei der Feuerwehr Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) ein Notruf ein. In einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Nächstebreck war ein Feuer ausgebrochen. Eine Matratze stand in Flammen. Die Bewohner reagierten schnell: Sie schleppten die brennende Matratze auf den Balkon und versuchten selbst, das Feuer zu löschen.
Als die Feuerwehr eintraf, standen die meisten Bewohner bereits draußen auf einem Parkplatz vor dem Haus. Die installierten Rauchmelder hatten frühzeitig gewarnt, sodass alle Bewohner gefahrlos aus ihren Wohnungen kommen konnten. Einige Menschen waren zum Zeitpunkt des Einsatzes noch in ihren Zimmern, diese waren aber nicht vom Rauch betroffen. Eine Bewohnerin wurde vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, blieb jedoch unverletzt.
Das Feuer hatte zwar keine großen Flammen mehr, aber es entstand viel Rauch. Dieser zog teilweise in das Treppenhaus. Die Feuerwehrleute gingen sofort in die betroffene Wohnung und suchten den gesamten Treppenraum ab. Da die Bewohner die Matratze bereits nach draußen gebracht hatten, mussten im Gebäude selbst keine weiteren Löscharbeiten mehr durchgeführt werden.
Um die Luft zu reinigen, setzten die Retter einen Hochdrucklüfter ein, mit dem sie die Rauchgase aus der Wohnung und dem Treppenhaus bliesen. Mit speziellen Messgeräten kontrollierten die Beamten zudem, ob noch Gefahr bestand. Nach etwa einer halben Stunde war der Einsatz beendet.
Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte der Feuerwache 2 und vom Rettungsdienst vor Ort. Zunächst waren auch die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr alarmiert worden.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.