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Wuppertal: Massenkarambolage nach Tunnelunfall

Ein Unfall im Tunnel Burgholz löste am späten Abend eine Kettenreaktion aus. Am Ende des entstandenen Staus krachten sechs Autos und ein Motorrad zusammen.

Gegen 23:30 Uhr verlor ein Fahrer im Tunnel Burgholz (Wuppertal, Nordrhein-Westfalen) die Kontrolle über seinen Wagen. Er raste in Richtung Sonnborner Kreuz und prallte mehrfach gegen die Tunnelwände. Schließlich kam das Auto auf der Fahrbahn zum Stehen. Der Mann hatte leichte Verletzungen. Die Retter versorgten ihn vor Ort und brachten ihn dann in ein Krankenhaus.

Weil die Polizei den Tunnel für die Unfallaufnahme sperren musste, staute sich der Verkehr schnell zurück. Dieser Stau wurde zur Falle für andere Fahrer. Zwischen den Tunneln Hahnerberg und Burgholz kam es dann zu einem zweiten Unfall. Hier kollidierten sechs Autos und ein Motorrad in einer Massenkarambolage.

Eine Autofahrerin steckte in ihrem Wrack fest. Die Feuerwehr musste sie mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreien. Auch sie wurde erst am Unfallort behandelt und später in ein Krankenhaus gefahren.

Die Feuerwehr hat ihren Einsatz mittlerweile beendet. Die Autobahnpolizei arbeitete am nächsten Morgen noch an der Unfallaufnahme. Die L419 blieb in Richtung Sonnborner Kreuz für längere Zeit gesperrt.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Feuerwehr Wuppertal – zur Originalmeldung

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