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Wuppertal: Betrunkener Fahrer rast in Hauswand

Ein 25-Jähriger verursachte in der Nacht eine wilde Verfolgungsjagd durch Wuppertal, die in einem Crash endete. Der Fahrer hatte wohl getrunken.

Es war kurz nach ein Uhr in der Nacht vom 28. Juli, als eine Polizeistreife in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) einen Skoda auf der Schönebecker Straße bemerkte. Der Wagen raste mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Schützenstraße. Die Beamten gaben dem Fahrer Zeichen, sofort anzuhalten, doch dieser ignorierte sie und fuhr weiter in Richtung Klingelholl.

Als der Mann dann in die Alarichstraße abbiegen wollte, passierte das Unglück. Er verlor die Kontrolle über den Wagen und krachte erst gegen ein Verkehrszeichen, dann gegen eine Hauswand und schließlich in einen geparkten Opel Zafira. Der Beifahrer nutzte das Chaos, sprang aus dem Wrack und floh zu Fuß vom Tatort.

Der 25-jährige Fahrer kam jedoch nicht weit. Die Polizisten konnten ihn sofort festnehmen. Bei der ersten Überprüfung kam schnell heraus, dass der Mann vermutlich betrunken war und gar keinen Führerschein besaß. Zudem war der Wagen wohl nicht versichert und trug falsche Kennzeichen.

Nach dem Unfall wurde der Skoda von der Polizei sichergestellt. Der Fahrer, der der Polizei bereits bekannt ist, musste auf der Wache Barmen eine Blutprobe abgeben. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 6.500 Euro.

Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Wuppertal – zur Originalmeldung

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