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Wulfen: Zwei Jungen legen Steine auf Gleise

Zwei Jugendliche haben in Wulfen Hindernisse auf die Schienen gelegt. Zwei Regionalbahnen überfuhren die Gegenstände und erlitten Schäden.

Es passierte am 1. September gegen 17:10 Uhr auf der Strecke zwischen Wulfen (Kreis Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen) und Dorsten. Zwei Jungen im Alter von 12 und 14 Jahren legten Steine auf die Gleise. Außerdem lösten sie Kabel aus einer Aufhängung und legten auch diese auf die Schienen.

Kurz darauf fuhren zwei Regionalbahnen in Richtung Dorsten über die Hindernisse. Beide Züge wurden beschädigt. Bei einem Triebfahrzeug war der Schaden so groß, dass es nicht mehr weiterfahren konnte. Das sorgte für Behinderungen im Bahnverkehr.

Eine 60-jährige Reisende hatte beobachtet, wie die beiden Jugendlichen die Steine und Kabel auf die Gleise legten. Die Bundespolizei sperrte daraufhin die Strecke. Die beiden Jungen flohen zunächst in unbekannte Richtung. Die Polizei suchte den Bereich mit mehreren Streifenwagen ab und setzte sogar einen Hubschrauber ein. Auch die Polizei Recklinghausen half bei der Suche.

Schließlich fanden die Beamten die beiden Verdächtigen in der Nähe der Gleise. Die Zeugin bestätigte, dass es sich um die beiden Jungen handelte. Die Polizei brachte die beiden deutschen Jugendlichen zu ihren Eltern und übergab sie dort.

Die Bundespolizei sicherte die Spuren an den Gleisen. Sie warnt zudem davor, wie gefährlich es ist, sich in Gleisbereichen aufzuhalten. Züge können nicht ausweichen und sind oft erst zu hören, wenn es zu spät ist. Zudem besteht Lebensgefahr durch stromführende Teile.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Jugendlichen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung

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