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Würzburg: Frau schlägt im Bahnhof mit Schuh zu

Im Hauptbahnhof von Würzburg kam es zu einem ungewöhnlichen Streit. Eine 61-jährige Frau griff dabei zu einem ganz besonderen Gegenstand als Waffe.

In der Nacht auf Sonntag, den 9. August, bemerkte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Würzburg (Bayern) einen Streit. Eine 61-jährige Frau aus der Stadt hatte sich mit zwei jungen Männern, einem 16- und einem 20-Jährigen, angelegt. Warum es zu dem Wortgefecht kam, ist bislang nicht bekannt.

Dann wurde die Situation gewalttätig. Die Frau zog ihren eigenen Schuh aus und schlug damit auf die Brust des 20-Jährigen ein. Ein Zeuge sah das Ganze und wollte den Streit schlichten. Doch die Frau griff nun auch den 16-jährigen Helfer an und schlug ihm mit der Schuhsohle gegen die linke Gesichtshälfte.

Die beiden jungen Männer hatten nach den Angriffen Rötungen am Unterarm und am Ohr. Zum Glück waren die Verletzungen nicht so schlimm, dass sie einen Arzt aufsuchen mussten. Nachdem die Beamten alles Notwendige erledigt hatten, durfte die Frau ihre Reise fortsetzen.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Ob und inwieweit sich die Frau strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion München – zur Originalmeldung

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