Worms: Vierspuriger Ausbau der B 9 fertig
In Worms (Rheinland-Pfalz) ist ein großes Bauprojekt beendet. Die B 9, besser bekannt als Mainzer Straße, ist nun auf einer Länge von rund 670 Metern vierspurig ausgebaut. Die Arbeiten zwischen der Bahnüberführung und der Pfrimm waren bereits Ende Mai abgeschlossen. Am 31. Juli trafen sich Vertreter aus dem Bundesverkehrsministerium, dem Ministerium des Landes Rheinland-Pfalz, dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) und der Stadtverwaltung zu einer Feierstunde, um das Projekt mit einem symbolischen Banddurchschneiden offiziell zu beenden.
Die Baustelle hat die Stadt drei Jahre lang beschäftigt. In dieser Zeit wurde nicht nur die Fahrbahn verbreitert, sondern auch die Bahnüberführung saniert und die Pfrimmbrücke komplett neu gebaut. Das Ziel ist es, den Verkehrsfluss zu verbessern. Täglich rollen etwa 24.500 Fahrzeuge über diesen Abschnitt, viele davon sind schwere Lastwagen. Durch den Ausbau soll es nun weniger Staus geben und die Sicherheit auf der Straße steigen. Zudem hofft die Stadt, dass dadurch auch die Innenstadt entlastet wird.
Insgesamt kostete das Vorhaben rund 24 Millionen Euro. Den größten Teil der Summe, etwa 17 Millionen Euro (72 Prozent), hat der Bund übernommen. Das Land Rheinland-Pfalz steuerte rund 14 Prozent bei. Eine Besonderheit bei der Verwaltung: Im Januar 2025 ging die Verantwortung für die Straße vom Bund auf die Stadt Worms über. Der LBM Worms hat die Bauarbeiten danach im Auftrag der Stadt zu Ende geführt.
Die Beteiligten zeigen sich zufrieden, dass das Projekt termingerecht und innerhalb des geplanten Zeitrahmens fertig wurde. Weitere Angaben zu künftigen Maßnahmen in diesem Bereich liegen bislang nicht vor.
Quelle: Worms – zur Originalmeldung