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Worms befragt Bürger zur neuen Wärmeplanung

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Die Stadt möchte wissen, wie die Menschen in Worms heizen und welche Sorgen sie bei der Energiewende haben. Bis zum 4. September kann man online mitmachen.

In Worms (Rheinland-Pfalz) geht es derzeit um die Frage, wie die Häuser in Zukunft beheizt werden sollen. Steigende Preise für Gas, Öl und Strom sowie Krisen auf der Welt haben gezeigt, wie abhängig die Stadt von diesen Energien ist. Deshalb arbeitet die Stadtverwaltung seit Oktober letzten Jahres an einer sogenannten kommunalen Wärmeplanung. Dabei wird genau analysiert, wie aktuell in den verschiedenen Stadtteilen geheizt wird und wo man auf erneuerbare Energien umsteigen kann.

Um die Menschen in die Planung einzubeziehen, hat die Stadt eine Online-Umfrage gestartet. Die Teilnahme dauert etwa zehn Minuten. In dem Fragebogen geht es vor allem darum, welche Themen die Bürger bewegen, wo sie noch Informationen brauchen und ob sie selbst aktiv bei der Wärmewende mithelfen wollen. Zum Beispiel wird gefragt, ob Interesse an einer Bürgerenergiegenossenschaft besteht.

Damit die Ergebnisse aussagekräftig sind, hat die Stadt knapp 4.000 Briefe an zufällig ausgewählte Wormser über 18 Jahren verschickt. Die Menschen kommen aus allen Stadtteilen. Zusätzlich gibt es Plakate in städtischen Gebäuden und Infos auf der Webseite. Wenn mindestens 383 Menschen antworten, gilt die Umfrage als statistisch belastbar.

Der Fragebogen ist so aufgebaut, dass die Teilnehmer je nach Wohnsituation unterschiedliche Fragen bekommen. Mieter sehen also andere Fragen als Leute, denen ein eigenes Einfamilienhaus gehört. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym.

Wer mitmachen möchte, kann dies noch bis Freitag, den 4. September, über das Online-Portal der Stadt tun.

Quelle: Worms – zur Originalmeldung

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