Wolgast: Polizei rettet entlaufenen Hund vor dem Ertrinken
Die Suche nach einem entlaufenen Hund in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) ging am Dienstagabend gut aus. Ein kleiner Shih Tzu Rüde war zuvor von seiner Besitzerin als vermisst gemeldet worden. Die Tierrettung Vorpommern-Greifswald und der Tierhof Wolgast hatten deshalb über soziale Medien dazu aufgerufen, im Stadtgebiet die Augen offenzuhalten und vorsichtig zu fahren.
Der Hund wurde am Morgen des 21. Juli mehrfach gesichtet. Passanten sahen das Tier in der Heberlein-, Saar- und Bahnhofstraße sowie später an der Chausseestraße, konnten es aber nicht einfangen. Die Beamten des örtlichen Reviers verfolgten die Suchaufrufe und das Foto des Hundes in den sozialen Netzwerken und hielten während ihrer Streifenfahrten Ausschau.
Gegen 18:50 Uhr entdeckte eine Besatzung eines Funkstreifenwagens den Hund in der Kronwieckstraße. Als die Polizisten näher kamen, rannte das Tier in Richtung Hafen. Dort sprang der Hund von der Uferbegrenzung auf ein unbesetztes Boot und fiel direkt in das tiefe Wasser des Hafenbeckens. Wegen der hohen Kaimauern konnte sich der Hund nicht selbst an Land retten.
Die drei Beamten reagierten schnell und kletterten ebenfalls auf das Boot. Eine Beamtin zog den geschwächten Hund aus dem Wasser und brachte ihn zurück auf die Mole. Dort wurde das Tier mit einer Hundehalterung gesichert und versorgt, bis die Mitarbeiter des Tierhofs Wolgast eintrafen.
Nach dem langen Ausflug durch die Stadt konnte der Hund noch am selben Abend an seine Besitzer übergeben werden. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung