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Wolfratshausen verbietet Sprünge von Loisach-Brücken

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Wer in Wolfratshausen von den Brücken in die Loisach springt, riskiert ab sofort eine hohe Geldstrafe. Grund sind Baustellen und eine zu geringe Wassertiefe.

In Wolfratshausen (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ist das Springen von Brücken in die Loisach ab sofort verboten. Betroffen sind der Sebastianisteg, die Weidacher-Brücke, der Walsersteg, die Andreasbrücke und das Kastenmühlwehr. Verboten ist nicht nur das Springen selbst, sondern auch das Anbringen von Seilen oder Rutschen an den Brücken.

Die Stadt hat diese Entscheidung aus Sicherheitsgründen getroffen. Unter der Wasseroberfläche können sich Steine oder Schwemmholz befinden, an denen man sich schwer verletzen kann. Zudem wird der Wasserstand der Loisach wegen anstehender Bauarbeiten am Ufer abgesenkt. Das Wasser ist an vielen Stellen deshalb zu flach, um sicher hineinzuspringen.

Das Verbot gilt ab sofort und bleibt bis zum 31. Dezember 2026 in Kraft. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Die Stadt kann Verstöße mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro bestrafen.

Die Stadtverwaltung bittet alle Anwohner und Besucher, auf die Sprünge zu verzichten, um Unfälle zu vermeiden.

Quelle: Wolfratshausen – zur Originalmeldung

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