Wohnmobil auf A 1 bei Schashagen ausgebrannt
Am Dienstagabend, dem 21. Juli 2026, war ein 59-jähriger Mann aus der Nähe von Hannover mit seinem Iveco-Wohnmobil auf der Autobahn A 1 in Richtung Fehmarn unterwegs. Gegen 18.20 Uhr passierte in Höhe von Schashagen (Schleswig-Holstein) etwas Gefährliches: Plötzlich schlugen Flammen aus dem Bereich des vorderen linken Radkastens. Der Fahrer konnte das brennende Fahrzeug noch schnell auf den Seitenstreifen lenken.
Das Wohnmobil brannte daraufhin komplett aus. Um das Feuer zu löschen und das Wrack zu bergen, mussten die Rettungskräfte die Autobahn sperren. Zunächst war die Anschlussstelle Pelzerhaken komplett dicht. Die Polizei leitete den Verkehr über den Rastplatz Hasselburger Mühle ab. Gegen 21.00 Uhr konnten die Beamten die Vollsperrung zwar erst einmal aufheben, doch die Arbeit war noch nicht fertig.
Da das Feuer die Fahrbahn beschädigt hatte, musste eine Spezialfirma den Boden an der Brandstelle austauschen. Für diese Bergungsarbeiten wurde die Strecke erneut gesperrt. Erst gegen 01.45 Uhr in der Nacht war die Autobahn wieder vollständig für alle Autos frei.
Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Der Sachschaden ist jedoch enorm und wird nach ersten Schätzungen auf etwa 60.000 Euro beziffert.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.