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Wöllstein bekommt eigenen Rettungswagen für schnellere Hilfe

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Ab dem 1. Oktober 2026 steht ein Rettungswagen dauerhaft in der Verbandsgemeinde Wöllstein bereit. Das soll die Hilfe bei Notfällen in der Region beschleunigen.

Wer in der Verbandsgemeinde Wöllstein (Landkreis Alzey-Worms, Rheinland-Pfalz) einen medizinischen Notfall hat, muss künftig weniger warten. Ab dem 1. Oktober 2026 ist dort ein Rettungswagen rund um die Uhr im Einsatz. Bisher kamen die Retter meist aus Gensingen oder Bad Kreuznach. Das dauerte in vielen Gemeinden mindestens zehn Minuten oder sogar länger.

Da es bei Notfällen auf jede Minute ankommt, soll der neue Standort die Eintreffzeiten deutlich verkürzen. Besonders die Menschen im Süden des Landkreises profitieren davon. Landrat Heiko Sippel und Bürgermeister Johannes Brüchert betonen, dass die Sicherheit der Bürger Vorrang habe und die gesetzlichen Hilfsfristen besser eingehalten werden müssen.

Für den Start gibt es eine Übergangslösung: Der Rettungswagen wird zuerst im Feuerwehrgerätehaus der Einheit Sutter untergebracht. Die Firma Sutter hat dort extra Sozialräume eingebaut, damit die Sanitäter eine passende Unterkunft haben. Das ist aber nur vorübergehend geplant.

Langfristig soll die Versorgung noch professioneller werden. Im Zuge des geplanten Neubaus des Feuerwehrgerätehauses in Wöllstein soll auch eine richtige Rettungswache entstehen. Damit wird der Rettungsdienst dauerhaft in der Gemeinde verankert.

Diese Maßnahme ist Teil eines größeren Plans. Neben dem Standort in Wöllstein soll perspektivisch eine weitere Rettungswache im Landkreis Alzey-Worms gebaut werden. Zusammen mit den Standorten in Alzey, Wörrstadt, Osthofen und dem Notarzt am Kreiskrankenhaus Alzey wird so das gesamte Netz in der Region verstärkt.

Quelle: Wendelsheim – zur Originalmeldung

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