Witten: Polizei und Stadt kontrollieren Radfahrer und E-Scooter
Am Mittwoch, den 19. August, war in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen) einiges los. Die Polizei aus Bochum und die Stadt Witten haben gemeinsam eine große Aktion gestartet. Im Fokus standen dabei alle, die mit dem Fahrrad, dem Pedelec oder einem E-Scooter unterwegs sind.
Insgesamt haben die Beamten 53 Fahrräder, 27 Pedelecs und 36 E-Scooter kontrolliert. Die Einsatzkräfte suchten gezielt nach Verstößen im Stadtgebiet. Besonders geachtet wurde darauf, ob Leute auf dem Bürgersteig fahren oder ob zwei Menschen gleichzeitig auf einem E-Scooter stehen – was verboten ist. Wer sich nicht an die Regeln hielt, musste mit einem Strafzettel rechnen.
Parallel zu den Kontrollen gab es auf dem Rathausplatz einen Informationsstand. Dort haben Polizisten mit den Bürgern gesprochen und erklärt, wie man sich sicher im Verkehr bewegt. Ein großes Problem sind laut Polizei die falschen Verkehrsflächen, weil dadurch oft gefährliche Situationen entstehen.
Auch der Kommunale Ordnungsdienst und die Verkehrsüberwachung der Stadt waren im Einsatz. Die Mitarbeiter haben darauf geachtet, ob E-Scooter oder Räder auf den Radwegen oder Schutzstreifen im Weg stehen und so andere behindern. Außerdem haben sie die Leute über die neuen Abstellzonen für Leih-Scooter informiert. Auch hier wurden einige Verwarngelder verteilt.
Die Stadt und die Polizei wollen solche Aktionen in Zukunft regelmäßig wiederholen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Weitere Details zu den genau ausgesprochenen Strafen liegen bislang nicht vor.
Quelle: Witten – zur Originalmeldung