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Witten feiert 15 Jahre Radweg Rheinischer Esel

Copyright und Urheber siehe Witten

Der beliebte Radweg verbindet Witten mit Bochum und ist aus dem Alltag der Menschen nicht mehr wegzudenken. Nun blickt die Stadt auf 15 Jahre Geschichte zurück.

Seit genau 15 Jahren gibt es den Abschnitt „Rheinischer Esel West“ in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen). Alles begann am 15. August 2011, als der Bau der Strecke startete. Damit wurde der bestehende Weg zwischen Dortmund und Witten-Annen um weitere 5,6 Kilometer verlängert. Die asphaltierte Strecke führt bis zur Oberstraße in Bochum-Langendreer.

Der Weg entstand aus einer alten Bahntrasse. Bevor die Radfahrer losrollen konnten, mussten die Gleise und Schwellen im Winter 2010 und 2011 herausgenommen werden. Auch Brücken wurden saniert und Bäume gefällt, um Platz zu schaffen. Insgesamt kostete das Projekt für Bochum und Witten damals 2,7 Millionen Euro. Ein Großteil davon wurde vom Land NRW gefördert.

In den letzten Jahren wurde der „Esel“ immer weiter verbessert. Ein wichtiger Meilenstein war die Eröffnung der Esel-Brücke über die Pferdebachstraße am 3. Juni 2023. Seitdem müssen Radfahrer dort nicht mehr warten und haben eine gute Aussicht. In diesem Jahr wurde zudem der Zugang am Schwalbenweg asphaltiert, damit er leichter zu nutzen ist. Auch an der Brunebecker Straße wurde der Boden verbessert.

Die Stadt plant bereits die nächsten Schritte. An der Piusstraße und am Sonnenschein soll der Radweg künftig Vorrang vor den Autos bekommen. Auch am Kreisverkehr an der Mannesmannstraße und Dortmunder Straße, in der Nähe von Toom, soll die Bevorrechtigung der Radfahrer deutlicher werden. Wenn das Geld im Haushalt reicht, sollen in Zukunft weitere Stellen asphaltiert und Querungen barrierefrei ausgebaut werden.

Quelle: Witten – zur Originalmeldung

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