Witten bekommt mehr E-Scooter und neue Parkregeln
In Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen) wird das Angebot an E-Scootern vergrößert. Ab Dienstag, dem 1. September, ist der norwegische Anbieter Ryde mit dabei. Die Firma bringt 100 grüne Roller in die Stadt. Damit gibt es nun insgesamt 300 Geräte, da auch Lime und Voi jeweils 100 Stück anbieten. Mehr Roller sind erst einmal nicht geplant.
Damit die Geräte nicht einfach überall im Weg stehen, hat die Stadt in der Innenstadt 39 feste Abstellflächen markiert. Diese sind mit deutlichen Symbolen gekennzeichnet. Die Stadt hat die Flächen dort eingerichtet, wo die Gehwege breit genug sind. So haben Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen oder Rollatoren weiterhin genug Platz zum Passieren.
Die neuen Roller von Ryde sind technisch bereits besser ausgestattet. Sie haben zum Beispiel Blinker. Das ist wichtig, weil die Regeln für Elektro-Kleinstfahrzeuge verschärft werden. Ab März 2027 werden E-Scooter rechtlich wie Fahrräder behandelt. Das bedeutet: Wer einen Radweg mit Benutzungspflicht sieht, muss diesen nutzen und darf nicht auf der Straße fahren. Wer trotzdem auf dem Gehweg fährt, muss künftig mehr bezahlen – das Verwarnungsgeld steigt in der Regel von 15 auf 25 Euro. Auch das Mitfahren zu zweit auf einem Roller wird teurer und kostet dann 25 statt bisher 5 Euro.
Einige Dinge werden für die Fahrer einfacher. Wenn es einen grünen Pfeil für Radfahrer an der Ampel gibt, dürfen E-Scooter dort ebenfalls rechts abbiegen, auch wenn die Ampel rot zeigt. Außerdem ist es dann erlaubt, nebeneinander zu fahren, solange der restliche Verkehr nicht behindert wird. Auf Gehwegen, wo Radverkehr erlaubt ist, darf man zwar fahren, muss aber Schrittgeschwindigkeit einhalten und auf Fußgänger achten.
Quelle: Witten – zur Originalmeldung