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Witten: Alte Fenster im Wald entsorgt

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Ein Spaziergänger hat an der Rauendahlstraße Bauschutt entdeckt. Die Stadt warnt vor Gefahren für Mensch und Tier.

Ein Bürger hat die Stadt Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, Nordrhein-Westfalen) über den Mängelmelder informiert. Am vergangenen Samstag bemerkte er auf einem Wanderweg an der Rauendahlstraße alte Fenster, die dort im Wald abgelegt wurden. Wie lange der Abfall schon dort liegt, ist nicht bekannt.

Die Stadt kritisiert die Aktion deutlich. Alte Fenster gehören zum Bauabfall und haben in der Natur nichts zu suchen. Vor allem, wenn das Glas zersplittert, besteht eine Gefahr für Tiere und Menschen, die dort spazieren gehen.

Zusätzlich sorgte das Wetter für Bedenken. An dem Wochenende war es extrem heiß und sonnig. Die Feuerwehr Witten weist darauf hin, dass Glasscherben in einer solchen Situation theoretisch einen Waldbrand auslösen könnten, auch wenn dies eher unwahrscheinlich ist.

Nun muss der Bauschutt auf eigene Kosten entfernt werden. Die Stadt erinnert in diesem Zusammenhang an die richtigen Wege der Entsorgung. Wer Bauabfall mit einem Anhänger zum Wertstoffhof in der Bebbelsdorf 73 bringt, zahlt bei einem Gewicht unter 200 Kilogramm eine Gebühr von 13 Euro. Eine PKW-Ladung Bauschutt kostet 10 Euro.

Zudem gibt es für die Bewohner von Witten die Möglichkeit, einmal im Jahr kostenlos Sperrmüll abholen zu lassen. Termine dafür können online über die städtische Webseite vereinbart werden.

Quelle: Witten – zur Originalmeldung

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