Wirtschaftsminister Habeck besucht Industrie in Bremen
Bundesminister Robert Habeck ist am 16. Juni 2022 nach Bremen (Bundesland Bremen) gereist. Zuerst traf er sich mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Danach sprach er mit der Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt und der Senatorin für Klimaschutz, Maike Schaefer.
Nach den Gesprächen im Rathaus besuchte der Minister die Stahlhütte von ArcelorMittal. Zum Abschluss seiner Reise fuhr er weiter nach Bremerhaven, um das Klimahaus zu besuchen.
In den Gesprächen ging es vor allem darum, wie die Industrie in Bremen in Zukunft überleben kann. Ein wichtiger Punkt ist die Windkraft, sowohl an Land als auch auf dem Meer. Zudem wurde besprochen, wie Wasserstoff genutzt werden kann, um die Stahlproduktion klimafreundlicher zu machen. Auch Themen wie die Raumfahrt bei der Firma OHB sowie klimaneutrales Fliegen und neue Materialien beim Forschungszentrum Ecomat standen auf dem Plan.
Bürgermeister Bovenschulte betonte, dass Bremen die Energiewende nicht alleine schaffen kann. Die Stadt ist auf die Hilfe des Bundes angewiesen, um die Industrie fit für die Zukunft zu machen. Senatorin Schaefer ergänzte, dass gerade wegen des Krieges in der Ukraine die Sicherheit der Energieversorgung jetzt Priorität habe. Die Umstellung des Stahlwerks auf Wasserstoff sei dabei ein entscheidender Schritt.
Wirtschaftssenatorin Vogt sprach zudem über eine geplante Wasserstoff-Pipeline, die gemeinsam mit Hamburg und Niedersachsen gebaut werden soll. Sie forderte, dass sich der Bund finanziell deutlich an diesem Projekt beteiligt. Ziel ist es, die Arbeitsplätze in der Region dauerhaft zu sichern.
Minister Habeck zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung in Bremen. Er erklärte, dass die Transformation der Industrie gelingen könne, wenn Politik, Wirtschaft und Forschung an einem Strang ziehen. Die Energiewende müsse nun mit großem Tempo vorangetrieben werden.