Winterlingen ruft zum Wassersparen auf
In Winterlingen (Zollernalbkreis, Baden-Württemberg) wird das Trinkwasser knapp. Die Sonne brennt, und der Regen bleibt aus. Das belastet die Wasservorkommen im Ort so stark, dass die Gemeinde nun zur Vorsicht aufruft. Wenn es so weitergeht, könnte die Versorgung im Herbst in Gefahr geraten. Deshalb sollen alle Bewohner jetzt mithelfen, Wasser zu sparen.
Besonders wichtig ist das beim Gießen. Große Rasenflächen, Sportplätze oder öffentliche Grünanlagen sollen nicht mehr mit Trinkwasser bewässert werden. Wer seinen privaten Garten gießen möchte, soll das nur noch mit der Gießkanne machen und das in den kühlen Stunden am Morgen oder Abend.
Auch beim Freizeitspaß und der Reinigung muss gespart werden. Private Pools, Whirlpools oder Zisternen dürfen nicht mit Trinkwasser befüllt werden. Ebenso soll darauf verzichtet werden, Autos zu waschen oder Einfahrten, Terrassen und Hausfassaden mit dem Schlauch abzuspritzen.
Die Gemeinde erinnert daran, dass Trinkwasser ein wichtiges Lebensmittel ist und nicht unendlich vorhanden ist. Nur wenn jetzt jeder Liter zählt, bleibt genug Wasser für die Grundversorgung und vor allem für die Feuerwehr übrig, damit der Brandschutz im Ort sichergestellt ist.
Die Bewohner werden gebeten, im Alltag darauf zu achten, das Wasser nicht unnötig laufen zu lassen. Da die Wetterprognosen für die nächsten Wochen keinen ausreichend Regen versprechen, bleibt der Appell bis auf Weiteres bestehen.